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Adventisten aktuell

Fake News?

25.05.2020 Die Nachricht, dass bei einem Gottesdienst der „Evangeliums-Christen-Baptisten“ in Frankfurt sich mehr als 100 Personen mit dem Coronavirus infiziert haben, hat einige Aufregung verursacht.  Wie René Gottschalk, Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt, jedoch gegenüber der Frankfurter Rundschau mitteilte, hatten sich die meisten nicht bei, sondern nach dem Gottesdienst zu Hause angesteckt. Ob der Ursprung der Infektion wirklich während des Gottesdienstes geschah, bleibt bei der gegenwärtigen bekannten Faktenlage unklar. Quelle

Neue „Normalität“?

17.05.2020 Die gegenwärtige Lage in Deutschland wirft eine Menge Fragen auf. Z. B. Wie nennt man das, wenn eine Regierung oder Kirchenleitung innerhalb von wenigen Tagen beschließt, die vom Grundgesetz geschützten Bürgerrechte (Religionsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Bewegungsfreiheit, usw.) ohne einen Parlamentsbeschluss drastisch zu beschränken? Während einige katholische Kirchenamtsträger sich mit einem Aufruf öffentlich gegen solche Machenschaften wehren und zehntausende an Wochenenden gegen Maskenpflicht und Abstandserlasse öffentlich protestieren, hört man im gesamten deutschen protestantischen Kirchenbereich nicht ein Wort gegen die Regierungsmaßnahmen. Warum das unrühmliche Schweigen?

Kirchenöffnung 2.0

30.04.2020 Willkommen in der „neuen Normalität“ heißt es ab dem 1.Mai 2020 auch in adventistischen Gottesdiensten. Durch die freiwilligen Hygienemaßnahmen, zur Vermeidung einer möglichen Ansteckung durch Covid-19 Viren, hat sich der Ablauf des Gottesdienstes, je nach Bundesland, stark verändert. Während man z. B. in Bayern es den Ortsgemeinden überlässt ein Hygieneprogramm zu erstellen (mit einem Abstand von 2m in alle Richtungen), wird dasselbe in NRW vom Vorstand der Vereinigung (mit einem Abstand von 1,5m in alle Richtungen) ultimativ bestimmt.

20 m² Platz?

26.04.2020 Die Kirchen in Österreich können ab dem 15.Mai 2020 wieder für Gottesdienste geöffnet werden. Doch die Auflagen, auf der sich Kirchenvertreter und Regierung geeinigt haben, sind in den meisten kleineren Gebäuden völlig unrealistisch. So soll ein Mindestabstand von 2 m eingehalten werden und jeden Gottesdienstteilnehmer ein Areal von 20 m² bereit gestellt werden. Der Vorsteher der STA in Österreich gab daher bekannt, dass die kirchlichen Räume seiner Glaubensgemeinschaft weiterhin geschlossen bleiben. Quelle

Kirchen bleiben geschlossen

23.04.2020 Während die Kirchen in Deutschland brav den Anordnungen staatlicher Stellen folgen, geht man im US-Bundesstaat auf Konfrontationskurs mit der Regierung. William L. Winston, der Präsident der Südatlantikkonferenz der Siebenten Tags Adventisten, veröffentlichte heute einen Brief, in dem er sich weigerte, die Kirchen in seinem Verantwortungsbereich zu öffnen, obwohl der Gouverneur von Georgien beschlossen hatte, bis zum 30. April die bestehenden Auflagen im Bundesstaat zu beenden.

Winston appellierte an den georgischen Gouverneur Brian Kemp, seine Entscheidung zur Aufhebung der Beschränkungen rückgängig zu machen.In seiner Ansprache an den Gouverneur sagte Winston, es sei "nie zu spät, das Richtige zu tun". Quelle

Gottesdienste bald erlaubt?

22.04.2020 Nachdem die Regierung beschlossen hatte, die Öffnung kleinerer Läden zuzulassen, will man demnächst auch unter Auflagen Gottesdienste in Räumen gestatten. In wieweit dabei die Abstandsverordnungen in den familiär geprägten Ortsgemeinden eingehalten werden können (Fußwaschung und Abendmahl) ist fraglich. Die großen Kirchen dürften da weniger Probleme haben, zumal deren Besucherzahl relativ gering ist. Bedenklich ist jedoch, dass staatliche Verordnungen zukünftig den Ablauf von Gottesdiensten in Räumen bestimmen werden und die kleineren Freikirchen sich dem anschließen, was die großen Konfessionen in Deutschland aushandeln. Quelle

Kirchenleitung unterstützt

"Kontroll-App"

19.04.2020 Die enge Verbindung zwischen Staat und STA-Kirchenleitung in Deutschland zeigt sich auch in der totalen Unterstützung fragwürdige Maßnahmen. In einem Empfehlungsschreiben des NDV + SDV Vorstandes vom 18.04.2020 heißt es: "Die Freikirchenleitung unterstützt die Bemühungen der Bundesregierung um eine Nachverfolgungs-App (tracing-app) für Smartphones und empfiehlt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, diese App bei Verfügbarkeit und nach einer abschließenden datenschutzrechtlichen Prüfung und Freigabe auf den Dienstgeräten zu installieren."

Covid-19 & Ökumene

16.04.2020 Krisenzeiten fördern die praktische Ökumene. In Milton-Freewater (Oregon/USA) gestaltete die dortige Kirche der Adventisten, in einträchtiger Zusammenarbeit mit vier weiteren lokalen Konfessionen, einen ökumenischen Oster-Sonntags- gottesdienst. 500 Autofahrer parkten auf dem Areal eines Autokinos und nahmen an diesem speziellen Ereignis teil. Zwischen zwei Gottesdiensten traute der adventistische Pastor  ein junges Paar aus seiner Gemeinde. Das Amen der Gemeinde wurde per Autohupe lautstark ausgedrückt. Quelle

Öffentliches Frühjahrstagung

15.04.2020 Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Methoden. Zum ersten Mal in der Geschichte der Siebenten Tags Adventisten tagen die Mitglieder der Kirchenleitung (Generalkonferenz), wegen der Corona Pandemie, in einer Video-Konferenz. Sie findet am 14+15.04.2020 statt und ist öffentlich. Im Internet wird die Tagung per Livestream ab 12 Uhr MEZ übertragen. Quelle

Kein Geld vom Staat

12.04.2020 Die Kirchenleitung der Siebenten Tags Adventisten in Nordamerika (NAD) hat ihren Landeskirchen empfohlen, kein Geld aus den staatlichen Hilfsfonds (Coronavirus Aid, Relief and Economic Security Act (CARES) und den Families First Coronavirus Response Act (FFCRA) anzunehmen. Begründung: „Vielmehr ist die Führung des NAD nach weiterer Überlegung, und im Lichte der Lehren von Offenbarung 13, der Ansicht, dass eine Nichtteilnahme an diesen Programmen, ungeachtet der rechtlichen Implikationen, am ehesten mit unseren langjährigen Überzeugungen und Praktiken vereinbar ist.“ In Europa hat man keine Bedenken staatliche Gelder, wegen der Corona-Krise, in Anspruch zu nehmen. Quelle

Ethikrat oder Bibel?

10.04.2020 Während unter Pastoren der evangelikalen Kirchen in den USA mehrheitlich die Meinung vorherrscht, dass die gegenwärtige Corona-Krise die „Geburtswehen“ der Wiederkunft Jesu sind und sie deshalb die Menschen zur Versöhnung mit Gott aufrufen, wird dieses Thema, von den Kirchenleitern in Deutschland, merkwürdigerweise bisher kaum angesprochen. Auch die Kirchenleitung der Siebenten Tags Adventisten in Deutschland zitiert lieber den deutschen Ethikrat zur Corona-Krise, als die Botschaft des ersten Engels aus Offb.14 7. Quelle

Pastoren in Kurzarbeit

10.04.2020 Was machen Pastoren wenn keine Gottesdienste mehr stattfinden und persönliche Kontakte zu den Gemeindemitgliedern verboten sind? Sie werden von ihren Arbeitgebern in die staatliche subventionierte Kurzarbeit geschickt. Zuerst in Österreich und nun auch in Großbritannien. Deutschland dürfte bald folgen, denn die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ansteckungen durch das Coronavirus werden wohl noch eine Weile andauern. Quelle

Eingeborenenfehde in Neuguinea

26.03.2020 Laut einem Bericht des Kommunikationsdirektors der Western Highlands Mission, Solomon Paul, war eine Gruppe von Siebenten Tags Adventisten und Evangelisten auf dem Weg nach Komaga, um zu predigen, als sie am 2. März 2020 von einem feindlichen Stamm in einen Hinterhalt gelockt wurden.

Ein Diakon wurde getötet, zusammen mit zwei anderen, die sich auf die Taufe vorbereiteten, sagte Paulus. Zwei weitere Menschen, die angeschossen worden waren, wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

"Stammeskämpfe müssen aufhören, da sie zum Verlust von unschuldigen Menschenleben und Eigentum beitragen", sagte Elodo. "Lasst uns die Hilfe Gottes und derer suchen, die den Frieden für unsere Gemeinden aushandeln können". Quelle

Generalkonferenz verschoben

20.03.2020 Wegen der weltweiten Corona-Pandemie hat der Exekutivaus- schuss der Siebenten-Tags-Adventisten (EXCOM) am 19. März dafür gestimmt, die Sitzung der Generalkonferenz 2020 auf den Mai 2021 zu verschieben. Die Abstimmung erfolgt nach einer Empfehlung des Verwaltungsausschusses der Generalkonferenz (ADCOM) vom 17. März, die Delegiertensitzung der General- konferenz wegen der raschen Ausbreitung der COVID-19-Pandemie um bis zu zwei Jahre zu verschieben. Die Sitzung der Generalkonferenz 2021 soll erneut in Indianapolis, Indiana, stattfinden und ist derzeit vom 20. bis 25. Mai geplant. Quelle

Coronavirus & Gottvertrauen

13.03.2020 Wie groß ist das Gottvertrauen unter Adventisten in Deutschland, angesichts der Infektionsgefahr durch den Virus Covid-19? Nach der schriftlichen Empfehlung des NRW Vereinigungsvorstandes sollen vom 14.03.2020 bis 19.04.2020 alle Gottesdienste am Sabbat ausfallen. Man folgt damit einer Empfehlung der Landesregierung. Dieser Schritt ist einmalig in der Geschichte der Freikirche und zeigt, dass, wenn es darauf ankommt, das ansonsten gepredigte Gottvertrauen praktisch wenig gilt. Zumal das Infektionsrisiko während eines Gottesdienstes wesentlich kleiner ist, als bei einer Fahrt zur Arbeit in überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln.

Coronavirus & Gottesdienste

13.03.2020 Washington DC hat in den USA die meisten erfassten Coronapatienten. Auch die dortige Kirchenleitung der Siebenten Tags Adventisten haben auf die Ansteckungsgefahr reagiert und Empfehlungen für ihre Pastoren und Ortsgemeinden erlassen. So sollen, nach Vorgaben der Gesundheitsbehörden, alle Versamm- lungen über 250 Teilnehmer unterlassen werden. Eine Orts- gemeinde hat bereits ihre Gottesdienste vorerst ausgesetzt. In Deutschland gibt es seitens der Kirchenleitung diesbezügliche Empfehlungen noch nicht. Quelle

Stellungnahme der EUD und der Italienische Union

25.02.2020 Die Empörung über die Unterzeichnung der „Charta Ecumenica die Bologna“ durch den adventistischen Pastor Giovanni Caccamo hat weltweit hohe Wellen geschlagen. Am 24.02.2020 sah sich die Kirchenleitung der Inter Europäischen Division sowie die der italienischen Union gefordert, eine Pressemitteilung in Form einer Stellungnahme zu veröffentlichen. Darin distanziert man sich offiziell vom Inhalt der Charta, aber ohne die Aufforderung an Pastor Caccamo, seine Unterzeichnung auf der Charta zurückzunehmen. Quelle

Adventisten unterzeichnen

"Charta Oecumenica“

23.02.2020 Die langjährigen ökumenischen Beziehungen der Siebenten Tags Adventisten machen in Europa große Fortschritte. Während in Deutschland die Kirchenleitung noch darüber nachdenkt, ob man die Vollmitgliedschaft in der ACK Deutschland beantragen soll, (Einige Vereinigungen haben diesbezügliche. Anträge schon gestellt) ist man in Italien schon einen Schritt weiter. Pastor Giovanni Caccamo, ehemaliger Sekretär der Adventisten in Italien, unterzeichnete am 25. 01.2020 im Namen der STA in einer katholischen Kirche, mit anderen Kirchenleitern, die „Charta Ecumenica di Bologna“, angelehnt an die europäische „Charta Ecumenica“, zur Gründung eines ökumenischen Kirchenrates. Quelle:

Staatlicher Bibelraub

18.02.2020 Die Chinesische Regierung verschärft den Kampf gegen Christus und seine Gemeinde in China. Unter dem Deckmantel eines Gesetzes gegen „Pornographie und illegale Druckerzeugnisse“ konfiszierte sie im Dezember 2019 in örtlichen Kirchen Bibeln. Eine der „Drei-Selbst-Patriotischen Bewegung“ angeschlossene Siebenten-Tags- Adventisten-Kirche in Lichuan wurde ebenfalls geplündert, wobei das Regierungspersonal über 100 "raubkopierte" Bibeln beschlagnahmte. Einem Mitarbeiter der Kirche zufolge bringen Gläubige ihre Bibeln nicht mehr in die Kirche mit, da sie befürchten, die Regierung könnte sie ihnen wegnehmen. Sie lesen nach jedem Gottesdienst zu Hause aus dem heiligen Text vor, entsprechend den Kapitelnummern, die der Prediger ihnen während der Predigten gibt. Quelle

Im Namen Gottes, Buddha und Allahs

12.02.2020 Was bisher der Papst praktizierte, hat nun auch Eingang unter Adventisten in Kalifornien (USA) gefunden. Eingeladen zum „Adventistischen Howard Gesundheits- und Gebetsfrühstück“ kamen am 4. 02.2020 mehr als 200 Personen in der Stadthalle von Willits (Bezirk Medocino) zusammen. Gefrühstückt wurde vegan und gebetet zu Buddha, Allah, Jahwe und Christus. Der offizielle Anlass war, die Einigkeit in der komunalen Gesellschaft zu fördern. Das Schlussgebet wurde von Sam Kaligithi, dem Direktor für geistliche Betreuung bei Adventist Health, im Namen Gottes, Jesu und Allahs gesprochen. Quelle

  

 

 

Zitat der Woche:

"Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Und betet an, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserbrunnen!"

(Offb.14.7) 

Kirchen sind essentiell

US Präsident D. Trump erklärte gegenüber dem TV-Sender MSNBC, dass die Gotteshäuser von Christen, Juden und Moslems essentiell sind und deshalb sofort wieder geöffnet werden sollen. „Einige Gouverneure haben Schnapsläden und Abtreibungskliniken als unverzichtbar eingestuft, Kirchen und andere Gotteshäuser jedoch ausgelassen.  Das ist nicht richtig.  Deshalb korrigiere ich diese Ungerechtigkeit und nenne Gotteshäuser essentiell.  Ich fordere die Gouverneure auf, die Eröffnung unserer Kirchen und Gotteshäuser sofort zuzulassen“, sagte Trump. Quelle

Bischöfe wehren sich

17.05.2020 Mit einem „Aufruf an die Kirche und die Welt“ haben konservative Bischöfe, Kardinäle, Priester und Laien sich öffentlich gegen die weltweiten Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19 Infektionen ausgesprochen. Darin heißt es u. a.: „Wir haben Grund zur Annahme – gestützt auf die offiziellen Daten zur Epidemie in Bezug auf die Anzahl der Todesfälle – dass es Kräfte gibt, die daran interessiert sind, in der Weltbevölkerung Panik zu erzeugen. Auf diese Weise wollen sie der Gesellschaft dauerhaft Formen inakzeptabler Freiheitsbegrenzung aufzwingen, die Menschen kontrollieren und ihre Bewegungen überwachen. Das Auferlegen dieser unfreiheitlichen Maßnahmen ist ein beunruhigendes Vorspiel zur Schaffung einer Weltregierung, die sich jeder Kontrolle entzieht.“ Quelle

Keine Sünde, nur Fehler

5.05.2020 Eine neue dänische Bibelübersetzung (Bibelen 2020) sorgt für Aufmerksamkeit nicht nur unter Theologen. Grund dafür ist die Ersetzung des Wortes „Sünde“ durch das Wort „Fehler“ sowie das Wort „Israel“ im NT durch unterschiedliche Ersatzwörter. Die Sekretärin der Dänischen Bibel Gesellschaft, Brigitte Stoklund, erklärte, dass dies der Unwissenheit der durchschnittlichen Dänen geschuldet sei, die das biblische Israel nicht vom derzeitigen Staat unterscheiden könne. Was nicht gerade ein Kompliment über die Bildung der dänischen Bevölkerung darstellt. Quelle

Kreuze entfernt

14.04.2020 Die Schikanen der Kommunistischen Partei China gegen das Christentum im Land gehen auch während der Virus-Krise unvermindert weiter. Immer mehr Kirchen müssen ihre Kreuze auf ihren Dächern und Türmen entfernen. Die offizielle Begründung lautet, dass ein Kreuz nicht höher sein dürfe, als die Nationalflagge am Fahnenmast in der Stadt. Quelle

Osterbotschaften 2020

Angesichts der Corona-Krise sprachen Bundes- präsident Steinmeier sowie Präsident Trump am Karfreitag zu den Bürgern ihres Landes. Während Steinmeier lediglich die Solidarität der Deutschen hervorhob, betonte Trump: „Auch wenn wir nicht in der Lage sein werden, uns miteinander zu versammeln, wie wir es normalerweise an Ostern tun würden, können wir diese heilige Zeit nutzen, um uns auf das Gebet, die Reflexion und das Wachsen in unserer persönlichen Beziehung zu Gott zu konzentrieren. Das ist so wichtig.“ Quelle

Gefährliche Tendenzen

08.04.2020 Sollen zukünftig alle Religionen unter die Kontrolle von Menschenrechtsexperten gestellt werden? Diese Frage beantwortete Ahmed Shaheed, UN-Sonderberichterstatter für Religions- und Glaubensfreiheit, im März 2020 wie folgt: "das Recht auf Religionsfreiheit den Einzelnen und nicht die Religionen als solche schützt". Außerdem sagte er: "Während religiöse Organisationen ein Recht auf Autonomie in der Verwaltung ihrer Angelegenheiten haben, sollte diese Achtung innerhalb einer ganzheitlichen Konzeption von Rechten, die auf der Universalität, Unteilbarkeit, Interdependenz und Unveräußerlichkeit aller Menschenrechte beruht, ausgeweitet werden.“ Die praktische Umsetzung, die von der UN beschlossenen Menschenrechte über die Religionsfreiheit zu stellen, ist bereits in vielen Ländern vorhanden. Quelle

Nur noch Bischof von Rom?

06.04.2020. Ist Franziskus nur noch Bischof von Rom oder immer noch Nachfolger des Apostelfürsten, Stellvertreter Christi? Eine Layoutänderung im neuen Päpstlichen Jahrbuch und eine Zusatzüberschrift sorgt für einige Unruhe unter katholischen Würdenträgern. Bisher wurde der Papst  mit allen seinen kirchlichen Titeln genannt. In der neuen Ausgabe steht unter dem Namen des Papstes nur noch der Titel „Bischof von Rom“. Die Anderen, eine Seite später, unter dem Vermerk „Historische Titel“. Eine offizielle Erklärung dazu steht noch aus. Quelle

Ungerechtfertigte Maßnahmen?

06.04.2020 „Beate Bahner, Fachanwältin für Medizinrecht aus Heidelberg, kündigt Normenkontrollklage gegen die Corona-Verordnung Baden-Württemberg an: Die Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung sind eklatant verfassungswidrig und verletzen in bisher nie gekanntem Ausmaß eine Vielzahl von Grundrechten der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Dies gilt für alle Corona-Verordnungen der 16 Bundesländer. Insbesondere sind diese Maßnahmen nicht durch das Infektionsschutzgesetz gerechtfertigt, welches erst vor wenigen Tagen in Windeseile überarbeitet wurde. Wochenlange Ausgehbeschränkungen und Kontaktverbote auf Basis der düstersten Modell- szenarien (ohne Berücksichtigung sachlich-kritischer Expertenmeinungen) sowie die vollständige Schließung von Unternehmen und Geschäften ohne jedweden Nachweis einer Infektionsgefahr durch diese Geschäfte und Unternehmen sind grob verfassungswidrig“, heißt es in der Pressemitteilung der Fachanwaltkanzlei vom 03.04.2020. Quelle

Gottesdienste "lebenswichtig“?

Seitdem Kirchen, wegen der Ansteckungsgefahr durch das Covid-19 Virus, geschlossen und Gottesdienste verboten sind, stellt sich die Frage, ob nicht Gottesdienste in Krisenzeiten ebenso oder sogar noch wichtiger sind, als Lebensmittelläden, Handwerks- oder Industriebetriebe? In Texas (USA) haben drei evangelikale Pastoren von Ihren Recht gebrauch gemacht und gegen die verordnete Kontaktsperre geklagt. Sie pochen auf ihr Verfassungsrecht, dass ihnen die freie Religions- ausübung garantiert. Ein Urteil steht noch aus. Quelle

Der Papst, Covid-19 und Maria

24.03.2020 Im Angesicht der Coronakrise in Italien hat Papst Franziskus seinen Gläubigen empfohlen zu Maria zu beten, damit sie Italien von der Seuche befreit. In seinem Gebet nennt Papst Franziskus Maria "Heilerin der Kranken" und fügt hinzu, dass sie ihren Glauben fest hielt, als sie in der Nähe des Kreuzes stand, während Jesus litt. Du, Erlösung des römischen Volkes, weißt, was wir brauchen. Wir sind sicher, dass du für uns sorgen wirst, damit, wie du es in Kana von Galiläa getan hast, wir nach diesem Moment der Prüfung zur Freude und Festlichkeit zurückkehren können". Der Papst sagte auch, dass wir unter dem Schutz der Muttergottes Zuflucht suchen, in dem Wissen, dass sie uns helfen wird, "uns dem Willen des Vaters anzupassen". Quelle

Ein mutiges Bekenntnis

16.03.2020 Während die meisten katholischen Bischöfe es vermeiden, die gegenwärtige Pandemie als eine Strafe Gottes zu betrachten, wagt einer es auszusprechen. So hatte der Schweizer Weihbischof Marian Eleganti in einem Video auf dem Portal "kath.net" gesagt, Gebet, Buße und Umkehr sowie Gottesvertrauen wirkten sich auf die Befindlichkeit von Nationen und wie auch von einzelnen Menschen aus. "Es gibt da ganz klar einen Zusammenhang, den wir nicht übersehen dürfen". Sofort bekam er von allen Seiten heftige Kritik. Doch dass bekamen zu allen Zeiten alle, die der Welt die Wahrheit predigten. Quelle

Nationaler Gebetstag

16.03.2020 Während in Europa die Politiker, Sachverständigen und öffentliche Medien Gott aus ihrem Kampf gegen das Coronavirus ausblenden, rief der Präsident der USA seine Bürger auf, Gott um Hilfe anzurufen.

In diesem Augenblick rufe ich, DONALD J. TRUMP, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, hiermit den 15. März 2020 als nationalen Gebetstag für alle von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Amerikaner und für unsere nationalen Reaktionsbemühungen aus.  Ich fordere die Amerikaner aller Glaubensrichtungen und religiösen Traditionen und Hintergründe auf, für alle Betroffenen zu beten, einschließlich der Menschen, die Schaden erlitten oder geliebte Menschen verloren haben.“ Quelle:

Polizeigewalt gegen Kirchen

09.03.2020 In China geht die Polizei, von der kom- munistischen Partei gesteuert, in vielen Provinzen gegen protestantische christliche Ortskirchen vor. Kirchengebäude mit biblischen Texten an Außen- wänden werden so lange geschlossen, bis die Texte entfernt werden. Auch private „Hauskirchen“ werden von Polizeibehörden verfolgt und massiv unterdrückt. Die Warnungsbotschaft Gottes, durch den Corona- virus, scheint auf die Regierenden in China nicht zu wirken. Die gute Nachricht ist, dass die meisten protestantischen Christen in China, trotz aller staatlichen Verfolgung, treu zu Christus stehen und ihre Zahl weiter zunimmt. Quelle

Keine LGBT Lehren an jüdischen Schulen

06.03.2020 Im Vereinigten Königreich Großbritannien haben die Leiter der streng konservativen jüdischen Organisation „Chinoch UK“ beschlossen, gegen die staatlich verordneten sexuellen Gleichheitsbe- strebungen an ihren Schulen Widerstand zu leisten. Sie bestehen darauf, dass an ihren Schulen kein Lebensstil gelehrt wird, welcher von der Thora verboten sei. Schulinspektoren hatten zuvor jüdische Schulleiter aufgefordert, ihre Schüler über den „gleichwertigen Lebensstil“ von Homosexuellen, Lesben und Transsexuellen zu unterrichten. Quelle

Papst &Coronavirus

06.03.2020 Der Coronavirus beeinflusst auch die Planungen des Vatikans. So wird der „Global Compact on Education“, der von Papst Franziskus gefördert wird, um das Engagement für und mit den jüngeren Generationen neu zu beleben, am 11. bis 18. Oktober 2020 statt- finden. Der Pakt soll am 15. Oktober unterzeichnet werden. Die Unsicherheit im Zusammenhang mit der Verbreitung des Coronavirus sowie die Entscheid- ungen der Behörden auf globaler Ebene, haben zu der Entscheidung geführt, das erwartete Treffen zu verschieben, um eine möglichst breite und ruhige Teilnahme zu ermöglichen. Der Globale Pakt soll sich nach dem Willen des Papstes nicht nur auf Bildungs- und akademische Einrichtungen beschränken, sondern in der Überzeugung, dass das Engagement für die Bildung von allen geteilt werden muss, Vertreter der Religionen, die internationalen Organisationen sowie die verschiedenen humanitären Einrichtungen der akademischen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Welt mit einbeziehen. Quelle

 

 

  

 

   

 

   

 

   

 

   

 

   

 

   

 

   

 

   

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