Ökumene in Uganda

05.01.2020 Ugandas Präsident hat die "Einheit" der Religionen gelobt, die durch einen interreligiösen Rat gefördert wird, dem neben der katholischen Kirche, muslimischen Vertretern und anderen religiösen Gruppen auch die Adventisten des Landes angehören Das Uganda Media Center (UMC) des Landes beschreibt den Inter-Religious Council of Uganda als "eine indigene, auf dem nationalen Glauben basierende Organisation, die sich bemüht, die Bemühungen um die Einheit der religiösen Institutionen des Landes zu fördern, um Fragen von gemeinsamem Interesse gemeinsam anzugehen". Quelle 

Adventistenverfolgung in China

01.01.2020 Die Regierung Chinas geht systematisch gegen christliche Freikirchen vor. So wurde eine Hauskirche der "Siebenten Tags Adventisten" in der Stadt Neijiang in der südwestlichen Provinz Sichuan am 19. Oktober überfallen. Mehr als 200 Menschen, darunter Regierungsbeamte und Polizisten, kamen zu der Kirche und behaupteten, es handele sich um einen xie jiao (Rebellion). Die Beamten machten Fotos von jedem anwesenden Gläubigen, befahlen, die Stromversorgung des Gebäudes abzuschalten und nahmen einige Wertgegenstände aus der Kirche mit. Quelle

  

  

 

Gefährliche Bibelzitate

17.02.2020 Pastor Dr. Juhana Pohjola (ThD), Dekan der Evangelisch-Lutherischen Missionsdiözese Finnlands, wurde am 11. Februar 2020 zu einer Voruntersuchung in die Polizeibehörde von Helsinki gerufen. Pohjola wird verdächtigt, sich der Aufstache- lung zum Hass gegen eine Gruppe (LGBT) schuldig gemacht zu haben. Er hatte es gewagt, ein kleines Buch mit dem Titel „Mann und Frau, Er erschuf sie – Homosexuelle Beziehungen fordern das christliche Konzept der Humanität heraus“ zu veröffentlichen. Das polizeiliche Verhör dauerte fünf Stunden. Ob es zur Anklage kommt ist noch offen. Quelle

Bibel gegen die Menschenwürde?

08.02.2020 Ein Gericht in Großbritannien urteilte in einem Transgenderprozess im Oktober 2019, dass der biblisch-christliche glaube nicht mit der Menschenwürde vereinbar sei. In der Entscheidung des Gerichts heißt es: "Der Glaube an Genesis 1,27, der fehlende Glaube an Transgenderismus und die Verweigerung aus Gewissensgründen sind nach unserem Urteil unvereinbar mit der Menschenwürde und stehen im Konflikt mit den Grundrechten anderer, insbesondere hier, der Transgender-Individuen. Das Gericht fügte hinzu. "... insofern diese Überzeugungen Teil seines breiteren Glaubens sind, erfüllt sein breiterer Glaube auch nicht die Grundlage, in einer demokratischen Gesellschaft respektiert zu werden, mit der Menschenwürde unvereinbar zu sein und nicht mit den Grundrechten anderer in Konflikt zu geraten. Quelle

Atheisten für Religionsfreiheit

28.01.2020 17 adventistische Studenten wurden von der Schulleitung der „Kabianga High School“ (Kenia/Afrika) verwiesen, weil sie sich weigerten, ihre Examenprüfungen an einem Sabbat durchzuführen. Als das in der Öffentlichkeit bekannt wurde, setze sich die „Gesellschaft der  Atheisten in Kenia“ mit einem Schreiben an die Schulleitung massiv dafür ein, dass die Studenten wieder zugelassen werden und ihre Examen an einem anderen Tag durchgeführt werden. Die Schulleitung machte ihre Entscheidung rückgängig. Quelle

Irrlehrer der Woche

16.01.2020 Die katholische US-Zeitung „Catholic Herald“ führt in ihrer Onlineausgabe eine Kolumne „Irrlehrer der Woche“. Auch Ellen G. White, Mitgründerin der Kirche der STA, bekam diese Bezeichnung Anfang des Jahres verliehen. Kritisiert wurde u. a.: „Ihre ständigen Offenbarungen bildeten die Grundlage der Lehre, auf der sie und ihr Mann James die Siebenten-Tags-Adventisten-Kirche gründeten (so genannt, weil White behauptete, dass Christus am jüdischen Sabbat angebetet werden wollte). Diese Doktrinen beinhalteten die Wiederbelebung der jüdischen Ernährungs- gewohnheiten (obwohl die meisten Adventisten heute Vegetarier sind); die Identifizierung des Papstes als Antichrist; drei separate Göttliche Personen statt der orthodoxen Trinitätslehre; und mehrere andere einzigartige Lehren.“ Quelle

Spaltung der Methodisten

05.01.2020 Die Führer der United Methodist Church schlagen eine Spaltung in mehr als eine Konfession vor, um die jahrelange Debatte über LGBT-Kleriker und gleichgeschlechtliche Hochzeiten zu lösen, so die offizielle Nachrichtenagentur der Kirche. Das historische Schisma würde die drittgrößte religiöse Konfession in den Vereinigten Staaten spalten, ein schmerzhafter Weg, der mit der Weihe von Frauen im Jahr 1956 begann. Die Führer der Kirche verkün- deten am Freitag, dass sie sich darauf geeinigt hätten, eine "traditionalistische methodistische" Konfession auszugliedern, die sich weiterhin gegen die gleichgeschlechtliche Ehe und die Verweigerung der Ordination von LGBT-Kirchenmitgliedern aussprechen würde, während sie dem verbleibenden Teil der United Methodist Church erlaubten, zum ersten Mal in ihrer Geschichte gleichgeschlechtliche Ehen und LGBT-Kirchenmitglieder zuzulassen. Der Plan müsste im Mai auf der weltweiten Konferenz der Denomination genehmigt werden. Quelle